Das Taubenschwänzchen

Foto © Hartmut Wiegmann
Foto © Hartmut Wiegmann

Das Taubenschwänzchen (Macroglossum stelatarum) sieht man immer wieder in Gärten mit schnellem wendigen Flug Blüten aufsuchen und mit seinem langen Rüssel Nektar tanken. Gern wird er deshalb mit Kolibris, die es bei uns nicht gibt, verwechselt. Eigentlich gehört er zu den nachtaktiven Schwärmern, ist aber tagsüber aktiv. Er ist ein Wanderfalter und kommt aus dem Mittelmeerraum zu uns und legt Strecken bis 2000 km zurück.  Durch den Klimawandel überwintert er aber mittlerweile auch als Schmetterling bei uns, wenn es keinen Frost hat. Mit seinem schnellen Flügelschlag (bis zu 90 mal pro Sekunde)  fliegt er schnell von Blüte zu Blüte und saugt mit seinem langen Rüssel Nektar. Der lange Rüssel schützt ihn an der Blüte vor Feinden wie der Krabbenspinne. Die hier überwinternden Schmetterlinge legen im Frühjahr ihre Eier und die Zugreisten ab Juli bevorzugt an Labkraut. Die neuen Schmetterlinge fliegen dann beginnend ab Mitte Juni in unseren Gärten. 
Wer die Schmetterlinge unterstützen möchte und Labkraut im Garten hat, kann einen Teil der Wiese stehen lassen oder mäht (nicht mulchen!) nicht alles auf einmal, lässt das Mähgut ein, zwei Tage liegen bevor es abgeräumt wird, sodass die Raupen wandern können.

Du möchtest aktiv bei uns werden? Dann kommt doch einfach mal bei uns vorbei! Unser nächstes Treffen findet am 10. Juli ab 19h in den Räumlichkeiten des Schwäbischen Albvereins im Alten Rathaus statt. Oder schreibe uns unter [email protected]

Foto © Hartmut Wiegmann
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