Nabu-Pflegeeinsatz an den Wernauer Baggerseen

Fotos © NABU Wernau
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Am Samstag packten 13 freiwillige Helferinnen und Helfer im Naturschutzgebiet an den Wernauer Baggerseen kräftig mit an. Sie schnitten junge Bäume und vor allem Weiden zurück, entfernten dichtes Gestrüpp und rodeten Brombeersträucher. Das Schnittgut wurde aufgeschichtet und wird später mit einem Traktor abtransportiert werden. Durch diese Arbeiten bleiben offene Flächen erhalten – ein wichtiger Lebensraum für viele seltene Tiere und Pflanzen.

Fotos © NABU Wernau
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„Ohne regelmäßiges Zurückschneiden würden die Flächen schnell zuwachsen“, erklärt Roland Appl vom NABU-Kreisverband Esslingen. „Damit würden wertvolle Lebensräume verschwinden, die zahlreichen Arten Nahrung, Schutz und Brutplätze bieten.“

 

Artenvielfalt gilt als Grundlage eines gesunden Ökosystems. Jede Art erfüllt eine Aufgabe – ob als Bestäuber, Samenverbreiter oder Nahrungsquelle für andere Tiere.


Je vielfältiger die Lebensgemeinschaft, desto stabiler und widerstandsfähiger ist die Natur gegenüber Veränderungen wie Trockenheit oder Krankheit.


Als nächstes plant der NABU ein Kiebitz-Projekt, um dem selten gewordenen Wiesenvogel geeignete Brutplätze zu schaffen. So ergänzen sich Pflegemaßnahmen und gezielte Artenschutzprojekte zu einem wichtigen Beitrag für den Erhalt der Natur rund um die Wernauer Baggerseen.

Fotos © NABU Wernau
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